Minimalinvasive Chirurgie

Die Endoskopie ist ein Verfahren, mit dem man das „innere des Körpers“ sehen kann. Je nach Untersuchungsart werden starre oder flexible Endoskope verwendet. Neben dem Endoskop können über einen Arbeitskanal sehr feine Instrumente eingeführt und benutzt werden.

Die Klinik besitzt eine komplette Ausrüstung zur Durchführung und Dokumentation minimalinvasiver Diagnostik und Operationstechnik. Routinemäßig durchgeführt werden

  • Ovarektomien, Ovarhysterektomie
  • Cystoskopien
  • Thorakoskopien
  • Laparoskopie und Biopsie an Leber und Pankreas, Gastropexie
  • Rhinoskopie
  • Tracheo- und Bronchoskopie mit Entfernung von Fremdkörpern
  • Otoskopie
  • Trachealkollaps

Die endoskopische Kastration


Der Perikarderguss bei einem zehnjährigen Hund – minimalinvasive Entferung.

Bei einem Perikarderguss füllt sich der Herzbeutel mit Flüssigkeit, in diesem Fall, mit Eiter.
Die Diagnose eines Perikardergusses lässt sich über mehrere Wege stellen. Zum einen stellt sich das Herz im Röntgen deutlich vergrößert und abgerundet dar. (Siehe Bild) Im Herzultraschall kann die Flüssigkeit zwischen Herzbeutel und Herzmuskel dargestellt werden. Auch ein EKG zeigt typische Veränderungen.
Chirurgisch kann der Herzbeutel durch Eröffnung des Brustkorbes entfernt werden. Bei diesem Hund haben wir das minimalinvasive Verfahren angewendet. (endoskopische Perikardektomie)
Bei uns findet diese moderne minimal-invasive Technik bei Hunden und Katzen bereits viele Anwendungsbereiche und wird von Dr. Katja Pfeil durchgeführt. Das Risiko von Komplikationen wie Nachblutungen oder Verklebungen wird durch dieses Verfahren deutlich gesenkt. Zusätzlich benutzen wir dieses Verfahren bei endoskopischen Kastrationen und Laparaskopien sowie im Rahmen der konventionellen Weichteilchirurgie.

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