Stationäre Unterbringung

Notfallpraxis Tierarzt Dresden

Die Unterbringung erfolgt auf unserer Station in Einzelboxen von unterschiedlicher Größe, so dass eine optimale Betreuung der Patienten gewährleistet werden kann. Die Station ist in die Hundestation, Katzenstation und Isolierstation unterteilt. Tagsüber werden alle Hunde, wenn es der Gesundheits-zustand erlaubt, ins Freie geführt. Nicht gehfähige Patienten werden, sofern die Schmerzen es zulassen, herausgetragen um Ihnen zu zeigen, dass das Leben weitergeht!

Hunde und Katzen gewöhnen sich recht schnell an die neue Umgebung, und sie finden auch in der Klinik Ruhe und Erholung. Für besondere Wünsche Ihres Tieres haben wir immer ein offenes Ohr. Bitte teilen sie diese unserem Klinikteam mit. In ganz speziellen Fällen (z.B. ungenügende Futteraufnahme, sehr lange Klinikaufenthalte) organisieren wir für Sie Patientenbesuche nach Absprache mit dem/der behandelnden Tierarzt/ärztin. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis, dass dies Ausnahmen darstellen. Wir bemühen uns nach Operationen die Patienten möglichst schnell und wenn medizinisch vertretbar nach Hause zu geben, nur wirklich intensivmedizinisch zu betreuende Patienten sollten in der Klinik bleiben. Es kann natürlich auch aus organisatorischen Gründen Ihr Freund am Vorabend einer Untersuchung oder einer OP abgegeben werden ( z.B. wenn Sie keinen Urlaub nehmen können).

Wir hoffen, dass Ihr Tier sich bei uns wohl fühlt und wir einen Beitrag zu seiner Genesung leisten können.

Ihr Lebensfreund ist auch Teil unserer Familie und sollte für ein Tier die Lebensuhr abgelaufen sein, so wird auch bei uns mal geweint. Und im Gegenzug ist die Freude bei überraschenden Genesungen unheimlich groß!

Ein Tag auf Station

7:00 Uhr

Unser Stationsteam beginnt seine Arbeit auf der Station. Alle Hunde werden spazieren geführt, die Boxen gereinigt und desinfiziert sowie die Unterlagen in den einzelnen Boxen gewechselt. Im Laufe des Tages wird jeder Hund je nach Krankheitsbild bis zu vier Mal spazieren geführt.

Die Boxen der Katzen werden ebenfalls gereinigt und desinfiziert, Unterlagen werden gewechselt und sie bekommen eine frische Katzentoilette.

8:00 Uhr

Der Stationstierarzt beginnt mit der ausführlichen Untersuchung der Stationstiere. Schwer erkrankte Tiere werden dabei immer zuerst behandelt. Täglich zu verabreichende Medikamente werden durch Ihn appliziert.

9:00 Uhr

Das Ärzteteam beginnt die Morgenvisite. Der verantwortliche Stationsarzt stellt den Fachärzten jeden Patienten individuell vor. Gemeinsam wird ein diagnostischer und therapeutischer Plan festgelegt und die notwendige Medikation besprochen.

10:00 Uhr – 15:30 Uhr

Das Stationsteam beginnt mit der Umsetzung der in der Visite besprochenen individuellen Therapie- und Behandlungspläne. Spezialuntersuchungen wie Ultraschalluntersuchungen, Endoskopien oder MRT- und CT-Untersuchungen werden von Fachkräften durchgeführt. In dieser Zeit finden zudem u.a. Blutentnahmen für notwendige Laborarbeiten statt. Des Weiteren erfolgen in dieser Zeit Verbandswechsel, Wundkontrollen sowie Behandlungen durch unsere Tierphysiotherapeuten. Wurde in der Visite eine Umstellung der Medikation besprochen, so werden die Medikamente jetzt verabreicht.

Die Ergebnisse aller durchgeführten Untersuchungen werden an den Stationstierarzt weitergeleitet und dieser diskutiert sie mit dem behandelnden Arzt und der Klinikleitung.

10:00 Uhr – 14:00 Uhr

Der betreuende Stationstierarzt meldet sich telefonisch bei den Besitzern, um sie über den Gesundheitszustand zu informieren und ggf. mit Ihnen das weitere Vorgehen zu besprechen. Sollten Tiere so schwer erkrankt sein, melden wir uns selbstverständlich früher bei Ihnen. Wir bitten dringend darum, von Anrufen Ihrerseits Abstand zu nehmen. Jeder Anruf hält unser Ärzteteam von wichtigen Aufgaben und im Zweifelsfall von der Behandlung Ihres eigenen Tieres ab.

15:30 Uhr

Der Stationsarzt übergibt in der Nachmittagsvisite die stationären Tiere an das Spätdienstteam.

16:00 Uhr – 19:00 Uhr

In dieser Zeit sind Abholungen möglich. Kann ein Tier nach Hause entlassen werden, welches mehrere Tage auf unserer Station verbracht hat, so wird in der Regel vormittags telefonisch ein verbindlicher Abholtermin vereinbart. Bei der Abholung erfolgt ein Entlassungsgespräch mit dem behandelnden Tierarzt. Eine Erstmedikation wird von uns mitgegeben. Weiterführende Medikamente erhalten sie von Ihrem Haustierarzt.

Auf der Station läuft natürlich der „normale“ Betrieb weiter. Neu aufgenommene Tiere werden untersucht und behandelt und bei bereits stationären Patienten werden die Behandlungen weitergeführt.

19:30 Uhr

Das Stationsteam übergibt in der Abendvisite die stationären Tiere an das Nachtdienstteam. Dieses besteht aus dem nachtdiensthabenden Tierarzt, einer/einem Tiermedizinischen Fachangestellten und den Fachärzten in Rufbereitschaft.

19:30 – 23:30 Uhr

Lebenswichtige Behandlungen werden weitergeführt und Intensivpatienten überwacht. Im Notdienst aufgenommene Patienten werden erstversorgt.

23:30 – 7:00 Uhr

Die Nachtruhe beginnt. Sollte kein Intensivpatient auf der Station sein, der eine permanente Überwachung benötigt, geht das Nachtdienstteam in die Rufbereitschaft.

 

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